Spätabtreibung, der
offizielle Babymord!
Man möge mir die offene Art, Texte zu schreiben verzeihen. Bei diesem Thema kann
und will ich weder beschönigen noch verharmlosen. Es ist jedem selbst
überlassen, ob er einen Blick auf die Tatsachen wirft oder ob er wegsieht. Wir
dürfen es nicht den berühmten drei Affen gleichmachen: nichts sehen, nichts
hören - nichts sprechen! Würden wir dies machen, wären wir alle mitschuldig an
dem bunten Treiben, das sich vor unseren Augen abspielt.
Vielen ist nicht bewusst, was eine Spätabtreibung bedeutet. Das Gesetz sagt uns,
das man während der gesamten Schwangerschaft ein behindertes Kind - selbst wenn
nur der Verdacht besteht - abtreiben kann. Offiziell wird nur von den
Abtreibungen behinderter Kinder bis zur 22. Schwangerschaftswoche erzählt. Die
Zahlen der Abtreibungen, sprich Tötungen nach der 22. Schwangerschaftswoche
gehen jedoch ins Unermessliche.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein behindertes Kind abzutreiben. Die erste
Möglichkeit ist die Tötung mit einer Giftspritze ins Herz durch die
Bauchdecke der Schwangeren. Das Herz hört binnen Sekunden auf zu schlagen und
die Mutter muss das Kind meistens auf natürliche Art zur Welt bringen.
Wohlwissend, das sie ein Totes Kind im Bauch hat und hoffend, das alles
möglichst schnell vorbei ist. Die Geburt ist oft schwieriger als bei lebenden
Kindern, denn das Kind ist nur noch ein lebloser Körper der in die Welt gepresst
wird. Möglichkeit Nummer zwei ist die mit Wehenstimmulierenden Medikamenten
eingeleitete Geburt. Das Kind wird zur Welt gebracht, in eine Decke gewickelt
und es wird gewartet, bis es von selbst stirbt.
Kaum zu glauben, der Kampf ums Überleben dauert oft Stunden, kämpft das Kind so
sehr ums Überleben das die Ärzte doch noch einschreiten und das Kind nach
unzähligen Stunden doch versorgen, sind die Schädigungen des Kindes oft noch
höher als wenn es gleich nach der Geburt versorgt worden wäre! Einige Kinder
"überleben" ihre eigene Abtreibung und die Spätfolgen durch dieses "Massaker"
sind oft unvorhersehbar schlimm.
Ich habe mit Müttern gesprochen, die einen Abbruch hatten, da der Arzt eine
schwere Behinderung diagnostiziert hatte - viele Kinder waren trotz genauer
Schwangerschaftsuntersuchungen gesund! Ich habe mit Müttern gesprochen, die ihr
Behindertes Kind zur Welt brachten, obwohl ein Arzt zur Abtreibung geraten hat -
sie waren Dankbar für jede Minute die sie mit ihrem Kind hatten, jede Minute in
der sie sich verabschieden konnten!!
In Belgien werden behinderte Neugeborene mit Lebensverkürzenden Schmerzmitteln
regelrecht hingerichtet. Dies geschieht oft auf den "Wunsch" der Eltern.
Oft werden angefangene Behandlungen kranker Kinder einfach abgebrochen oder sie
werden einfach getötet. Viele Ärzte behaupten, das sie das Leben der Kinder
beendet haben, da die "Lebensqualität" nicht ausgereicht hätte. Auch in Holland
gibt es die Frühsterbehilfe, dort werden die Kinder schlicht und einfach nach
der Geburt getötet! Mit Bestrafungen seitens der Behörden ist nicht zu rechnen.
Die "Eugenische Indikation" ist uns wohl noch von Hitlers Zeiten geblieben.
Dieser wollte ein reines, heiles Deutschland - damals wurde in den Schulen
unterrichtet, das ein behinderter Mensch sehr viel Geld kostet und statt einem
behinderten fünf gesunden Menschen geholfen werden sollte. Hitler wird auch
heute noch unterstützt. Vom Staat, von den Ärzten, von den Eltern. Man könnte
beispielsweise auch das kleine Kind auf die Welt bringen und in ein Heim geben -
dort erfährt es allemal mehr Liebe als schon vor oder kurz nach der Geburt
ermordet zu werden.
Im Jahre 1940 gab es im so genannten "Dritten Reich" ca. 30 Mordstationen auf
denen behinderte Kleinkinder und Neugeborene ermordet wurden. Damals wurden
den Eltern erzählt, das alles Mögliche für die Kinder getan wurde! Früher hat
man also gelogen, in der Gegenwart werden die Kinder offiziell getötet. Steht
eine "normale" Abtreibung zur Debatte, wird laut Gesetz eine Beratung/Bedenkzeit
vorgeschrieben. Aber unter dem Motto "wenn man ein gesundes Kind abtreiben kann,
warum nicht auch ein krankes" ist die Abtreibung ohne ausführliche Beratung oder
gar eine Bedenkzeit während der ganzen Schwangerschaft erlaubt.
Es gibt Hebammen die erzählen, das sie verpflichtet sind, Anzeichen einer
Lebendgeburt niederzuschreiben. Vielen wird von den Ärzten verboten dies zu
machen und sie müssen widerrechtlich die Lebendgeburt in eine Todgeburt
umwandeln, damit ja schön Dokumentiert wird, das der Arzt mit "nicht
lebensfähig" recht hatte. In Deutschland haben sich bereits Hebammen
organisiert um dem Wahnsinn ein Ende zu machen. Hebammen erzählen auch, das
sich die Mütter die Geburt einfach vorstellen. Man gehe in das Krankenhaus,
bringe das ungewollte Kind zur Welt und verlässt es nach ein paar Stunden
wieder. Dem ist nicht so. Eine Geburt kann mehrere Tage dauern, begleitet von
Schmerz und Angst. Und das ganze wird vom Staat auch noch unterstützt, indem man
an Gesetzen festhält und diese noch von vielen unterstützt werden!
Es ist paradox, das auf der Frühchenstadion um Frühgeborene im sechsten Monat
gekämpft wird und gleichzeitig wird auf der Geburtsstadion ein behindertes
Kind im 7. Monat ermordet. Das ein Frühgeborenes Kind mit allen Mitteln
durchgebracht wird, auch auf die Gefahr hin das es Schädigungen zurückbehält
oder behindert sein kann, ist ein extremer Widerspruch!
Die Natur ist nicht "perfekt"! Und wer macht schon das perfekte Bild von dem
perfekten Menschen? WIR! Und wir alle können dazu beitragen, das behinderte
Menschen in unserer Gesellschaft so aufgenommen werden, wie sie sind. Es ist
auch zu erwähnen, das nicht "nur" schwer Missgebildete Kinder ermordet werden,
sondern auch Kinder mit Down Syndrom oder leichteren Behinderungen. Das
furchtbare daran ist, das alleine nur der Verdacht genügt. Die Ärzte in ihren
weißen Kitteln sind weder fehlerfrei, noch dürfen sie Gott spielen. Viele
gesunde Kinder werden ermordet, da sich der Arzt geirrt hat - den Eltern wird
das gesunde Kind meistens verschwiegen.
Es gibt sicherlich ein paar wenige Ausnahmen, wie gesagt, unsere Natur ist nicht
perfekt und es werden in wenigen Schwangerschaften auch "Kinder" gebildet, bei
denen weder Kopf noch Körper sichtbar ist, da die Zellen verrückt gespielt
haben. Aber von derartigen Missbildungen spreche ich nicht, ich spreche von den
Kindern, die "lediglich" nicht so sind, wie das heile Bild das wir alle gerne
haben möchten. Es liegt an jedem selbst, ob er das erlaubte Morden unterstützt,
oder ob er sich laut und deutlich dagegen ausspricht. Ein kleiner Anfang sind
sicherlich die wenigen existierenden Webseiten die dieses Thema aufgreifen ohne
ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Selten wird etwas von dieser Thematik im
Fernsehen oder in anderen öffentlichen Medien berichtet. Warum? Ach das Leben
ist doch schöner, wenn man sich darüber ausschweigt!
Das Morden soll endlich ein Ende haben! Bei alten oder schwerkranken Menschen
die den sehnlichsten Wunsch haben und ausdrücklich darum bitten, sterben zu
dürfen, wird herumdiskutiert! Kinder, die nicht eine Chance bekommen um zu
leben, werden versteckt und in einem Restebehälter entsorgt. Da stellt sich doch
die Frage, was mit all den Menschen passiert, die durch einen Unfall behindert
werden? Vorher gesund und von der Gesellschaft aufgenommen, nach dem Unfall
nicht Lebensfähig - geht der Mord hier weiter? Mal angenommen eine Familie hat
ein gesundes Kind, dieses läuft im Alter von drei Jahren vor ein Auto und hat
nach dem Unfall eine schwere Hirnschädigung: Darf es weiterleben oder bringt man
es am besten gleich um?? Ich weiß, das dies harte Worte sind, aber es sind
Tatsachen vor denen wir alle nicht die Augen verschließen dürfen.
Wenn man sich entscheidet ein Kind zu zeugen, dann sollte man sich bewusst
machen, das man dieses Kind so annehmen MUSS, wie es schlussendlich geboren
wird. Hat es rote Haare, braune, Junge oder Mädchen - das alles können und
sollen wir nicht beeinflussen. Kein Mensch hat die Garantie nur gesunde Kinder
zeugen zu können. Und sind die Kinder wirklich gesund, dann hat auch kein Mensch
die Garantie, das die eigenen Kinder auch gesund bleiben. Wer kein Risiko
eingehen möchte, sollte sich sterilisieren lassen und wirklich Kinderlos
bleiben. Hart - aber wahr! Wir alle sind ein Teil der Natur und die Natur ist
keinesfalls so perfekt wie wir das oftmals gerne hätten.
Sollte ich nun jemanden mit diesem Thema schockiert haben, so bin ich froh
darüber. Nur so wird darüber gesprochen und nur auf dem direkten Weg finden die
ermordeten Kinder oder die zukünftigen Todeskandidaten Beachtung. Du sollst
nicht töten - 5. Gebot. Den zukünftigen behinderten und kranken Kindern wäre
geholfen, wenn man dieses Gebot auch beachten würde.